Nun, nach einer Woche ohne Internetverbindung in Kenia - hier mal kurz das Aktuellste... .
Jetzt bin ich für eine Woche in Kassel. Dann flieg ich wieder nach Kenia. Bin dort also wieder willkommen.... . Die wollten mich doch vom Immigrationoffice glatt einsperren oder sofort ausweisen. Weil ich angeblich arbeiten würde ohne Arbeitserlaubnis und doch kein Tourist bin, weil ich ja in "Baobab" wohnen würde etc. ... .
Die "Baobab-Leute" haben mit Anwalt,die Sache klargelegt und nun ist es vom Tisch mit arrested und banned from Kenia.. .!
Tja, die Sache mit "arrested" ....... nun - das ist halt die Methode dort um Angst zu bereiten - letztlich dient es dem Zweck hinterher mehr kassieren zu können.... ..
Wie sie das letztlich geregelt haben und zu welchem Preis, ich weiss es nicht.
Jedenfalls wurde ich mehrfach dorthin eingeladen und dann doch hingehalten hingehalten.
Den Pass bekam ich erst am Freitag um 16:00 zurück. Reine Schikane und voller Korruption das Land! Leider!
Hab auf dem Rückflug neben jemandem gesessen, der in Kenia eine kleine Einrichtung (Schule für Erwachsene) unterhält und über einen deutschen Verein finanziert. Der war gerade sehr enttäuscht ist, wie alles dort so läuft. Obwohl er das Geld direkt dorthin bringt wird eben doch viel abgezwackt und die Sache läuft nicht rund.
Es scheint, als wollten die Afrikaner nicht ihr eigenes Land voranbringen. Bzw. Die die es sollten (Regierung) wollen nicht und stecken das Geld in ihre Tasche.
So wie letzte Woche in den Nachrichten, da stand im Mombasa Anzeiger:
850Millionen KeniaSchillinge vermisst!!
Es handelte sich um Geld, welches für eine neue Fähre zwischen Mombas und Likoni gedacht war. Einfach verschwunden.... immerhin 8,5 Millionen Euro...
Wer also helfen will, soll sich informieren. Kann dazu ein hochaktuelles Buch empfehlen: AFRIKA WIRD ARMREGIERT. Es ist von einem Diplomaten geschrieben- er hat viele Jahre Afrikaerfahrung!
Hochinteressant zu lesen! Warum kommt Afrika, trotz seiner vielen Reserven NICHT auf die Füsse???!!
Nein, es liegt nicht an den Folgen der Kolonialzeit, nein, es sind die Grundzuege der Afrikaner selber, die anscheinend (oder offensichtlich) nicht in der Lage sind eine Nachhaltigkeit in ihr System zu bringen! Erst kommt der Eigene Bauch, dann die Familie, dann der Clan und dann der Stamm, vielleicht dann die Brüder und Schwestern! Jedenfalls führt es dazu, das "Unten" imVolk nichts ankommt. So wird abgewirtschaftet. Ist dann alles weg, wird dem anderen Stamm die Schuld gegeben und Streit geschuert.
Bin ansonsten ganz munter und gesund auch. Braun und etwas leichter. An Gewicht und an Geld auch:-)Meine Handynummer ist also wieder die in Deutschland, Handynummer 015775331647. Nun war ich noch eine Woche unterwegs etwas suedlich von Mombasa an weissen Stränden und hab mal relaxed und eine kleine Safari durch Shimba Hills gemacht.
Ein kleiner Nationalpark im Süden. Dort gab es Giraffen zu sehen, kurz auch einen Elefanten, Sekretäre, Kaffernbüffel, Seeadler, Gazellen und Warzenschweine und die rote Erde mit einer schönen Landschaft.
Werde also dann ab dem 28ten wieder weiter in der afrikanischen Wärme bleiben.
Geplant ist es die Workpermit und einen speziell Pass zu bekommen. Das kann ev. dauern... . Dann habe ich beschlossen, einfach mehr das Land zu besuchen und "erforschen".
Emma's Mama hab ich getroffen in Mombasa. Emma? Das ist eine Kenianerin die zur Zeit in Lauterbad als Praktikantin ist! Die gab mir die Nummer ihrer Mutter. Nun, für Emma hab ich Gewürze von Mama aus Kenia mitgebracht.
Emma's Mama sagte, dass mir ihr Sohn etwas Kenia zeigen kann. So etwas wäre doch fein dachte ich. Ich lad ihn ein. Habe eine gute "Security" in Afrika, jemand der das System kennt und dann sehe ich etwas, was ich sonst nicht sehe.
Wie lange: Bis die Workpermit kommt oder auch länger:.. Ich hab ja Zeit! Also, wieder mal eine Zeit des Wartens, des Wechselns und des Interssantseins.. .
Im Warten auf den Pass und den Manager sass ich im Cybercafe. Da die Internet-Verbindung super langsam funktionierte, sprach mich die Besitzerin an. Ich erzählte ihr von der Geschichte mit Pass und Office etc.. Sie wollte mir gleich helfen, siehe da- ihr "Brother in Law" ist Officer in Nairobi im -na wo wohl, im IMMIGRATIONOFFICE! Den rief sie auch sofort an, ohne mich zu fragen gings los.
Ich bat sie nun wirklich erst mal nichts zu tun. Denn alles was noch dazu kommt an "Hilfe" geht leicht nach hinten los und es wird ev. nur konfuser mit der momentanen Situationen.
Also hab ich nun das Angebot, wenn ich wieder da bin und Hilfe brauche mit einer Arbeitserlaubnis, dann hilft mir eben Carolin aus dem Cybercafe... .
Ja, so geht es in Kenia, direkte Verbindung, direkter Kontakt. ...
Gruesse von mir Thomas
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