Nun ist es wieder mal passiert, dass etwas wegkommt. Sehr aergerlich - die Kamera ist weg.
Wie das denn.....?
Nun Dienstag waren wir bei einem der Staffs eingeladen- Patrick, der Soldier (Wachmann). Seine Frau wollte fuer uns Jaati backen. Wir, das sind Kereen und Silvia (ihre Freundin die aus Deutschland zu Besuch gekommen ist).
Patrick wohnt in Portreize, am Containerumschlaplatz in der Naehe des Mombasa Flughafen.
Also in die Matatus und los. Am Kreisel ist der Umsteigeplatz der Matatus. Rundum riecht es nach Essen, Staende mit Fettgebackenem. Dazu Kleidung (aus Europa gesendete Wollmuetzen, Handschuhe und andere Klamotten die wir so wegwerfen... .) Und Schuhe gibt es - solche schicken kleinen mit duennen Schnueren- alles Chinaware fuer Chinafuesse und nicht fuer afrikanische Wege.... Wer die kauft? Vielleicht tragen sie die Frauen doch? im Haus?? Auch hier sind die Frauen stets darauf bedacht stets gut gekleidet zusein, nicht einen Tag dieselbe Kleidung zu tragen und sich auch mehrfach am Tag umzuziehen. Stolz tragen sie ihre Haarkreationen. Oft sind es eng an den Kof gelegte, festgezurrte Kraeuselhaare. Natuerlich manche auch mit hochgesteckten Frisueren, meist jedenfalls in stundenlanger Feinfinger-Arbeit angefertigt. In einem der vielen SALON-Shops. Dort ist Platz fuer 2-4 Leute, ein kleines Holzhuettchen, Sitze und Spiegel drin. Dann noch ein Regal oder Tresengestell mit den typischen Utensilien, einen wehenden Vorhang vor die Tuer: fertig ist der Salon.
Also, die selber angefertigten Schuhe.... - die sind lustig. Sie baeumen sich auf - vorn und hinten. Grad so, als wollten sie gerade davonrollen! Sie haben flache, schwarze Sohlen, ohne Fussbett. Beim naeheren Betrachten eroeffnet sich die wahre Herkunft. Es waren mal Autoreifen, das Profil ist kaum mehr erkennbar -Ja auch Reifen werden hier eben abgefahren bis zum Letzten und dann weiter benutzt. Rechts und links werden Gummilaschen einezogen und dann sitzt der Reifenschuh am Fuss.. .
Silvia kaufte sich ein Paar und erhandelte sie fuer 400 Schilling= 4 Euro.
Dann zogen wir weiter, musssten ja zum Essen.. . Auf den Linksverkehr achten!! hier am Kreisel, kommt man schon mal ins Kreiseln wohin man denn nun gucken muss. Dann warten auf ein Matatu nach Portreize. Das dauerte ungewöhnlich lange. Sonst ist es eine Minutensache. Dafür standen hier am Platz einige junge Kenianer mit ihren Motorrädern. Die uebernahmen Taxidienste.... ! jeder versuchte uns nun auf diese (chinesischen) Dinger zu bekommen. Ja, nee, das wollten wir denn doch nicht. Die Preise sind auch gleich anders. 50 bis 100 Schilling, wer es nicht weiss zahlt auch locker mal 500 KSh! immer mit einem freundlichen Lächeln und dem Wort "Friend" auf den Lippen :-)
FORTSETZUNG FOLGT
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen