Bericht aus Baobab
Montag 07.09.09
Wecken ab 5:00. Die Kinder gehen in die Schule -ab 6:30 ist Schulbeginn.
Da ich ein Mzee bin und schwere aufstehen kann..... bleib ich immer bis mindestens um 6 im Bett.
Staffmeeting heute etwas kürzer. Heute ohne Morris.
Anschließend war Zeit mit Stanley um draußen zu spielen und ihn beschäftigen. Ich ging mit Paulo zum Tischler. Dort war er sehr fasziniert von der Tätigkeit. Ich bestellte für mein Zimmer einen kleinen Tisch mit Ablage (mein Tisch ist zu niedrig um daran zu Arbeiten). Paulo schlief bis 9:00. Er geht zu spät schlafen! Die Aktivität und der Lärm der großen Jungen verhindert ein frühes Schlafen. Es war dann freier Nachmittag den ich in der Stadt verbrachte. Kam erst nach dem Dinner wieder. Abends Zeit mit Kindern. Scheinbar herrscht Verstimmung über die Sache mit dem PC (Nutzung von "unberechtigten Seiten"). Mwanzia weicht aus, spricht nicht mit mir.
Dienstag 08. Sept.
Wecken zu normaler Zeit – wieder schwer für mich aufzustehen. Served Frühstück Paulo zur Schule gebracht. Die Lehrerin benötigt Fee. Außerdem soll Paulo mitbringen: Tasche, Stifte und farbige Stifte. Ich versprach es morgen zu bringen. Staffmeeting mit divers. Themen:: 1ter Schultag für Stanley, Paulo: Er war nicht dort, weil Dinge wichtige fehlen. Wir kamen dabei auf das Thema: Das Casino hat nicht geliefert....... Weitere Themen: Es fehlen 20 Glühbirnen. Der Verbrauch von Lebensmitteln durch die Ramadan Leute. Das Meeeting endete ohne wirkliches Ende, plötzlich wurde Kishuaeli gesprochen, einige Teilnehmer verliessen den Raum, Morris war nicht dabei Es war freie Zeit Nachmittag
Mittwoch 09. Sept. 09
Um 6:15 aufgestanden. Zusammen mit Mwajuma und Dorica besuchte ich die Familie von Salim von ca. 10:00 bis 15:30. Gab Spiel an die Kinder: Ein Ballspiel, zwei Schalen aus Kunststoff auf der Innenseite mit Klettverschluss-. Damit konnte man einen Ball fangen. Die Regel: Das Spiel gibt es nur gegen ein „Pfand“ an einen Jungen, der die Verantwortung für das Spiel übernimmt. Die Person gibt MIR das Spiel zurück und bekommt sein Pfand zurück. Die Kinder waren erst verwirrt, dann aber funktionierte wunderbar. Diskussion mit Patel und Shem (sie Kletterten auf den Balkon )-
Donnerstag 10.09.09
Aufstehen 6:00, Ruhiger Morgen. Habe Paulo und Stanley geduscht, ihnen Frühstück gegeben. Beide vorbereitet für die Schule. Staffmeeting heute um 8:30. Zeit fuer Reports und schreiben und lesen. Mittags ca. 13:15 tauchten Besucher auf - vom Immigration Office. Sie fragten direkt nach mir. Es ging um die „Working permission“. Sie nahmen meinen Pass mit. Ich musste um 15:00 dort erscheinen. Morris kam mit. Montag soll ich wieder dort erscheinen! Knifflige Situation. Abends ca. 19:20 Abendessen, danach noch Berichte geschrieben und dann etwas frueher ins Bett gegangen.
Freitag 11.9.09
Aufstehen 6:00, Ruhiger Morgen. Habe Paulo und Stanley geduscht, ihnen Frühstück gegeben. Beide vorbereitet für die Schule. Staffmeeting 8:40, Bennedette, Dorica, Georg, Jabali, Patrick, Thomas Weil alle Kinder weg waren, gab es auch nur die grosse Stille, was tun?? Ich ging nach Mikindani, besuchte den Schreiner. Er baut einen kleinen Tisch für mein Zimmer. Nach dem Mittag hatte ich frei. Am Abend brachte ich Spiele für die Kinder mit. Für Paulo und Stanley einen Rucksack für die Schule. Die Jungen begrüßten mich damit, dass kein Wasser da sei. Sie haben Durst, ob ich etwas von meinem Wasser geben kann. Ich beschloss 20 Liter Wasser in Mikindani zu kaufen.
Samstag 12.9.09
Der Morgen verlief ruhig und friedlich. Meeting Bennedette, Dorica, Georg, Jabali, Patrick, Thomas, Kereen, Patrick, Morris und mit Solomon (kommt extra aus Nairobi) angesetzt um 9:00, Beginn 10:25 (wg. Klärung mit Emigration Office) Briefs: Es geht um versch. Themen / Probleme: Fehlende Socken – sollen besorgt werden, Kein Wasse!r- Lösung gesucht, Bericht Besuch Hospital Shem und sein Status mit Lebensmitteln. Ansprache von Solomon, Bis 1ten Oktober muss jeder seine Berichte aktualisieren – es gibt wohl eine Prüfung der Buchhaltung. Vorgaben: Professionellere Arbeit, Ziele geben und umsetzen, höhere Verantwortungsübernahme, Nachfragen von Staffs. Themen die für sie wichtig sind. Dann nur Meeting mit Staffs. Lunch served und Mittags Freie Zeit der Kinder. 15:15 kommt der Wassertankwagen. Alles wird gefüllt. Es ist eine Spende der Wasserkompanie zu sein. Große Freude bei allen- denn wir sitzen buchstäblich auf dem Trockenen... .
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Gott lenkt, der Mensch denkt. Schaut was der Mensch tut, dann siehst du ob Gott anwesend ist. Die Auswirkung ist entscheidend, nicht was man tun wollte.
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