Ich hab den letzten Urwald besucht den es hier in der "Gegend" so gibt, der Rest ist abgeholzt. Schade, es war schoen, Kakamegaforest genannt. Falls es klappt, hier Bilder zum ansehen:
http://picasaweb.google.com/Thomgel/KakamegaForest?feat=directlink
Zu dem Wald gibt es auch oeffentliche Links:
http://www.kilimanjaro.com/kenya/kakamega.htm
und dies fand ich:
Nun, der Kakamega Forest liegt im äußeren Westen in der Mitte Kenias und besteht aus Regenwald. In den letzten 100 Jahren ist die Größe um 90 Prozent auf gerade noch 23000 Hektar Fläche geschrumpft. Im Jahre 1985 wurden an der nördlichen Seite dieses Gebietes etwa 4500 Hektar als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Für den radikalen Abbau der einstmals 240 000 Hektar Regenwald gibt es mehrere Ursachen.
Angefangen bei der einfachen Nutzung des Holzes als Brennholz, über die Landgewinnung für die Viehhaltung und den Ackerbau, die die Menschen für die Lebensmittelgewinnung benötigen, bis hin zur Ausbeutung der Pflanzen, wegen ihrer Heilwirkung. Dabei ist der Regenwald Heimat für eine gigantische Anzahl an Vögeln, Reptilien, Säugetieren, Amphibien sowie unzählige Pflanzenarten.
In dieser Vielfalt gibt es immer noch einen sehr hohen Teil an nicht entdeckten Arten. Durch den geringen Niederschlag von nur 2000 mm entstand hier ein einzigartiges Gebiet, da sich der Regenwald sonst nirgends der niedrigen Wassermenge, die zur Verfügung steht, anpassen musste. Allein ungefähr 60 Arten an Orchideen gibt es hier, über 350 verschiedene Baumarten, von denen die größten etwa 60 Meter hoch werden, wachsen in dem Gebiet. Im Tierbereich können über 400 Schmetterlingsarten gezählt werden, 350 Vogelarten, unter anderem Nashornvögel, Turacos, Papageien oder Kronenadler. Natürlich kriechen hier auch Schlangen, Käfer und Würmer herum. Das Gebiet ist für die Wissenschaft ein Eldorado, allerdings ein gefährdetes, denn trotz Überwachung verschwinden jedes Jahr etwa 2 km² dieser wertvollen Gegend.
http://www.geo-reisecommunity.de/bild/regular/72811/Pfad-im-Kakamega-Forest.jpgBesucher sollten unbedingt festes Schuhwerk für einen Ausflug in den Kakamega Forest nach Kenia tragen. Als Ausgangspunkt für eine Exkursion in den Regenwald dient die nahe gelegene Stadt Kakamega. Dort leben auch die Eingeborenen vom Stamm der Luhya Krieger. In dieser befindet sich auch der so genannte „weinende Stein”, ein 20 Meter hoher Granitfels, aus dem bei Regen aus einem Spalt Wasser fließt. Unterkünfte gibt es in jeder Preisklasse."
Inmitten der Geraeusche die die vielen Voegel und Tiere produzieren, erscheinen dann so die typischen Afrikabilder, oder jedenfalls die die man so kennt als Klischee. Nur, dass es hier eben echt ist.Es ist feuchtkuehl und das Hindurchwandern ist ein Erlebnis fuer sich. Ohne das eigentlich viel Erlebnisse stattfinden. Hmmm, klingt komisch, doch es. Es ist so abseits und "Original", dass dieser Wald es so hergibt, wie Afrika eben ist, aehm war.
Dort am Rand des Waldes gibt es ein Hotel, gebaut noch von den Englaendern. Sehr edel und gepfegt angelegt, naja fuer hiesige Verhaeltnisse. Als Tourist muss man immerhin 11000 KSh hinlegen pro Nacht. (Sind auch Bilder im Album).
Ansonsten ist das Leben hier in Afrika eher wie ich es ueberall angetroffen habe. freundlich sonnig, leict , busy, und alle braungebrannt. Auch die Strassenbilder sind immer wieder aehnlich. Ich geniesse es trotz der allgegenwaertigen Einfachheit, krieg schon keinen Sonnenbrand mehr. Freu mich ueber die Fruechte und denke, ach hier kann man auch leben. Was dann ja auch viele Europaer tun.... .
Was mit Baobab wird- ach ja, das ist IMMER noch ein geheimnisvolles Ding. Es besteht immer noch der Antrag auf einen Speziellpass, aber es gibt ihn immer noch nicht. Auch keine Info.
Etwas ist aber doch durchgesickert- es wurden wohl 40000 KSh bezahlt, die Korruption hat zugeschlagen. Ja, es macht natuerlich wenig Spass so herum zu warten. Koennte man denken.
Ach, es ist gerade richtig gekommen, dachte ich. So sehe ich was ich sonst nicht sehe, treffe jede Menge interessante Leute und hab viele Kontakte.
Unter anderem auch von drei anderen Heimen/Schulen/Einrichtungen, die auch stets hillfe brauchen.
Ich brauche es im Moment aber nicht, irgendwo eingebunden zu sein. ist gerade gut so wie es ist.
Also, nichts verloren, vieles gewonnen.


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