Dienstag, 13. Oktober 2009

Reisen ist schoen, Bin grad in Kisumu \ Viktoriasee

Hallo,
will doch mal endlich wieder ein Lebenszeichen geben :-),
Was war zuletzt- ach ist das schon wieder Zeit her.

Wo anfangen ..... Hier, in Kisumu, das ist direkt am Viktoria See.
Kisumu ist eine Hafenstadt mit etwa 322.734 Einwohnern im Nordosten des Victoriasees und westlich des Rift Valley von Kenia. Es ist die drittgrößte Stadt Kenias und Hauptstadt der Provinz Nyanza sowie Hauptort des gleichnamigen Distrikts. Kisumu ist Zentrum der Luo, der drittgrößten Ethnie des Landes.

http://www.panoramio.com/photo/13443864

http://maps.google.de/maps?hl=de&source=hp&q=Kisumu&um=1&ie=UTF-8&hq=&hnear=Kisumu,+Kenia&gl=de&ei=TjDUSt-VPMrAsAa3lajmCw&sa=X&oi=geocode_result&ct=title&resnum=1&ved=0CAoQ8gEwAA

Gegründet wurde der Ort 1901 unter dem Namen Port Florence als Endpunkt der in Mombasa am Indischen Ozean beginnenden Eisenbahnlinie der Uganda Railway, an dem die Waren von der Schiene auf Schiffe umgeladen wurde, um sie nach Uganda weiterzutransportieren. Seit der Fertigstellung der direkten Schienenverbindung nach Uganda, die Kisumu umgeht, und der Einrichtung der ostafrikanischen Einzelstaaten hat die Bedeutung des Ortes als Handels- und Umschlagplatz stark abgenommen. Ein täglicher Personenzug nach Nairobi besteht aber bis heute. Die Züge fahren nachts, die Fahrzeit beträgt etwa 14 Stunden. (Echt das ist eine Ewigkeit.. zumal man MORGENS in Nairobi ankommt und ABENDS erst weiterfaehrt!! Man braucht also ehrlich gesagt ca 36 Stunden, oder eben 1,5 Tage. Der Preis liegt bei ca 7000 KSH. ca. 70 Euro

Kisumu ist Handelsplatz für die agrarischen Güter der Umgebung und deren weiterverarbeitete Produkte. Dies umfasst vor allem Zuckerproduktion, Fischerei und Textilindustrie. Kenya Breweries unterhält hier eine große Bierbrauerei. Die ehemals riesigen Reisplantagen auf der Ebene um die Stadt liegen schon seit Jahren brach.

http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Kisumu?uselang=de

Ein reges Staedtchen, munter und freundlich die Bevoelkerung. Ansonsten zeigt sich das Leben wie ueberall in Kenia. Suchst du kulturelles, hmmm: Seit 1980 besteht das Kisumu Museum, das neben historischen Ausstellungsstücken der Region auch biologische Exponate präsentiert. Die Stadt beherbergt am Seeufer auch einen winzigen Tierpark, das Kisumu Impala Sanctuary. Der Flugplatz verbindet die Stadt täglich mit der Hauptstadt Nairobi und anderen Städten. Dann noch den Yachtclub und Hippopoint, hier kann man Boote leihen und auf dem See herumfahren.
Wow, der sit was gross, eigentlich unvorstellbar.

Ja nun lass ich mir auch hier gut gehen. Bin mit dem kleinen feinen Flugzeug von Fly540 an den von Mombasa ueber Viktoriasee geflogen. Bei bestem Wetter ueber das LAnd. Wunderschoene rotbraune Farben auf dem Boden und ein Wechsel zwischen duerr und reich gruen.
Unglaublich, dass die einzig so ziemlich richtig funktionierende Strasse zwischen den Zentren Nairobi und Mombasa erst wenige Jahre existiert. Die Zustaende bei Regen bedeuteten immer absolutes Chaos bis Stillstand und Uebernachtung an der Strasse... .

Jaja, aber Kisumu.
Hier treffe ich im Restaurant auf eine Karte auf der Gulasch, Rouladen und Suelze angeboten wird. Den Besitzer lerne ich kennen, ja, klar ein Deutscher. Er lebt hier seit 15 Jahren, ist verheiratet mit einer Kenianerin (62, sie 27 mit gemeinsamen Kind). Nun, er bot mir ein Zimmer in seinem Haus an und da wohne ich nun. Es hat verschiedene Erfahrungen mit Kenia gemacht und es ist spannend wie die politische und soziale und wirtschaftliche Situation so allmaehlich eine bedrohliche Entwicklung annimmt.

Mein Ziel hier ist der Ort, der See und dann aber auch die Weiterfahrt nach Homabay, 3 Busstunden weiter suedlich.
2 Stunden eine ruhige Fahrt fast ganz hinten am Fenster im Buss sitzend, die Strasse ganz okay. Fein, dachte ich.
Dazugestiegen war jemand, die sich bei Abfahrt als "Prayer" herausstellte. In einem atemberaubenden Tempo mit klirrendschriller Stimme, hielt sie eine Schreipredigt in Kiswahili, es war voellig nervend... .
Ja, Stefan hatte mir von diesen (unverschaemten) Busbesuchern, die dann die Fahrgaeste auch noch um Geld bitten und dem Busfahrer einen Teil abgeben schon vorgewarnt.... und mir erzaehlt, dass er sich dies regelmaessig verbittet. Das nahm ich zum Anlass es auch zu probieren ... . mal sehen was passierte, bin ja neugierig und Neuem aufgeschlossen.

Ich gab erst Zeichen, mit Psst und Haende senken, Finger auf den Mund, erntetre Gucker und hinter mir Gelaechter. Ermutigt von freundlichen Blicken.. .Also, ich stand auf und sagte, dass ich dieses Angebot nicht bestellt habe und nur die Busfahrt bezahlt habe. Ob dies jemand von den anderen Personen bestellt haette, es waere einfach laut fuer alle. Auch, das Gott in stiller Weise in Form von Wind und Baeumen und Lebewesen seine Kraft zeige, ich nie gehoert haette, dass er so laut sein muesse. Rund um mich bakem ich verschiedene Blicke zugeworfen. Die meisten sehr freundlich und lachend, andere weiter vorne, die direkt "berieselt"wurden blickten irrietiert und natuerlich auch aergerlich, was sich der Mzungu traut.
Die Dame, klein rundlich, ohne Hals, schrie in einer Tour, liess sich nur kurz aus der Fassung bringen. wuerdigte mich mancher Blicke aber brachte ihr offensichtlich auswenig gelerntes Programm hervor. Immer die Bibel an das Ohr gepresst und in gewaltig exaltierter Stimme- ein Belaestigung die hier aber matt und widerstandslos hingenommen wird.

Aehnliches hatte ich ja schon auf der Fahrt nach Lamu erlebt, da ging es um AloeVera.. .
Waehrend sie weiterspie, gab es um mich herum Diskussionen und Gespraeche, manche klopften mir aufmunternd zu und vergnuegten sich.
Na, es endete nach 15 Min. beim naechsten Stop, dann war Stille.
Zuvor aber noch ging sie von Person und kassierte von den wirklich sehr armen, ach so gutglaeubigen Menschen, im Namen von Gott noch Geld... echt grauselig, wie die Religion hier noch wirkt. Erstaunt war ich dann doch, dass mit zunehmender Naehe zu meinem Sitzplatz die Ergiebigkeit abnahm und von nur einer Frau der um mich sitzenden Personen der allzu Stimmgewaltigen Prayerin Geld zukam. Tja, nun kann man sich streiten... .War das wohl richtig, sich dies zu wagen... .

Weiter Richtung Homabay. Vorbei an wirklich schoener Landschaft mit den sich immer wiederholenden Bildern. An jeder Sattion kamen NMenschen an den Bus, verkauften von Ananas bis Taschenlampen, alles moegliche. Kinder liefen mit dem Bus, winkten. Sobald sie den Mzungu am Fenster entdeckten, zeigten sie mit aufgeregten Haenden den anderen die "Entdeckung". Schliesslich kam das Ende der Strasse. Eine einzige riesige Baustell auf den letzten Kilometern. es ist ein Gegurke mit dem Bus, die Achsen stoehnen, die Reisenden werden hochgejumpt. Es staubt, beim Langsamer werden, in die offenen Fenster und du spuerst den Staub zwischen den Zaehnen und wie er sich ueber alles im Bus legt (bloss die Kamera und das Handy in Sicherheit bringen...). Weil du aber nicht weisst wann der Bus mal stoppt, wagt auch keiner allzu viel zu trinken. Es gibt hier keine BusToilette... . Also, da muss man nun mal durch.
In der Ferne sah ich kleine alte Vulkan, diese Huegel kuendeten dann die wunderbare Kulisse von Homabay. Es eroeffnete sich dann auf dem letzten Huegel ein wunderbarer Blick. Der offene See, in der Ferne noch eine Huegelkette, rechts und links eingefasst Bergketten undverschiedene Vulkanhuegel. Eine Gegend die durchaus an Norwegen erinnert. Gruene Flaechen, Berge, Wasser.

Homa Bay -
Der Name bedeutet in der Luo-Sprache »auffallend«. Wahrscheinlich ist damit der imposante Vulkankegel des Berges Homa gemeint, der neben dem See das Landschaftsbild bestimmt. Interessant - waere es - als Ausgangspunkt für eine Schifffahrt entlang der Küste, an den Inseln Rusinga und Mfangano vorbei nach Kisumu. Unter der Verwaltung der Kenya Railways verkehrten vor einigen Jahren regelmäßig täglich kleine Dampfer zwischen beiden Städten. Der Fahrplan ist ungueltig, die Schiffe marode am Ufer... . Die Fahrt mit dem Schiff waere eine der wenigen Möglichkeiten, das landschaftlich sehr reizvolle Panorama am Victoria-See zu genießen, da ein Zugang zum Seeufer und zu den kleinen Fischerdörfern zumeist schwierig und nur mit dem Geländewagen möglich ist.

Wer also hier investieren moechte...>!
Es ist ein Ort, der ansonsten auch alles andere als diese Stimmung hier vorgibt, prasentiert. Die grosse Hauptstrasse wirft ihren Staub auf das Staedtchen. Dasselbe Getoese und Gelaerme wie es die groesseren Orte eben so auf sich haben. Aus manchen Buden dringt lauteste Musik, Matatus, PikiPiki Und BodaBoda Fahrer ueberall und Scheinbar sind ALLE Menschen des Ortes auf den Beinen, bewegen sich unaufhoerlich zwischen den aus Holzgeruesten aufgebauten Marktstaenden. Das geht den ganzen Tag so. Unglaublicher ArbeitsEinsatz der Kenianer - fuer ein bisschen, bisschen Geld.

In Homabay bestieg ich dann den besagten Hausberg, einen Vulkankegel. Oben fanden sich Pilger, die unter den Bueschen ruhten, Kuehe grassten daneben.
Der Anblick liess vergessen, welch ruehrige, aber eben auch armselig, staubige Welt unten herrscht. Die sich dahinwindende Strasse winkte mit breiter Staubfahne, grad so als lachte ueber das muede Parlament \ Gouvernment, das scheinbar die Menschen, das eigene Volk hier vergessen hat oder sie zumindest laaaaaaaaange Warten laesst.

Die Zeit hier in Homa Bay endete mit dem Buescuh in Marindi. Ein Ort, nur ueber eine noch schlechtere Strasse weiter im Inneren. Wunderschoen gruene Wiesen, Baeume, die Landschaft flach, leicht wellig. Aber frisch- bis auf die Strassen und die Haeuser. Die sind seit Jahrzehnten angeflickt und heissen auf ihre Weise"Houses of Hope".
Hier hat Baobab 36.000 qm Land bekommen und ich wollte doch mal sehen was da so vor sich geht. Schliesslich war ja gedacht, dass ich auch dorthin gehen koennte.
Ich besuchte den Menschen der dies Projekt betreut- Herr Makolwa,ein pensionierter Lehrer, der sich im Grunde seinen Traum hier verwirklichen will.
Das Gelaende ist bebaut mit einem kleinen Office und zwei Gebaeuden fuer die kommenden Kinder. Rundbauten (Bilder folgen) mit Blechdach fuer je 10 Maedchen.
Bei einem ist das Dach fast fertig, innen nix. Das andere ist bis zur Dachkante fertig. Also, DAS wird noch ein bisschen dauern.

Der Traum von Makolwa: Es sollen hier mal 60 Kinder herkommen. Eine Farm entstehen, die auch Produkte nach Mikindani liefert. Auch verkauft werden soll es. Ein Brunnen der Wasser an die Locals abgibt und ein HealthZentrum fuer Beratung von Aidskranken. Ja, das klingt doch nach was. Und Traueme sind wichtig. Wie sie hier unter den Realitaeten verwirklicht werden wollen/ das braucht Massgebliche Unterstuetzung von Deutschland. Ohne das laeuft nix. Der Staat tut nix, gibt nix... .
Und - Makolwa, will auch gar nicht, dass er sich beteiligt, er nimmt ihn nicht mit hinein. Er sagte: Wenn wir ihn mit hereinlassen in unserer Projekt, dann wirft uns da heraus, nimmt sich letztlich alles..... .

Diese kenianische Welt soll einer Verstehen. Ein Staat der seine Buerger ausnimmt.
Nach dem waschechten, auf EINEM Holzfeuer (Reis, Skuma (eine Art Gruenkohl), Mais, Weikohl, Huehnchen, gekochten kenianischen Mittagessen - gekocht von einer seiner vier Frauen - ging es nach wieder weiter.
Hier konnte ich zur Zeit wenig mittun sagte mir meine innere Stimme.
Weiter hiess Rodi Cobani, ein Nest 1 km weiter, hier war wenigstens ein Guesthouse - und dies ueberraschend sauber und sicher. Gut gefuehrt! Nun, die kleinen Kenianischen Spezialitaeten in Punkto Sauberkeit offenbarten sich dann erst spaeter, aber so ist es. Wer alles sauber will, moege nicht kommen!

In Rodi traf ich Tom und Gottfried. Sie leben hier- die Adresse habe ich von einem ehemaligen Volonteer von Baobab. Die beiden traf ich im Pup abends - bei warmem Bier und leuter Keniaraeggaemusik. Sie erzaehlten mir ihre Traeume von einem Kinderhaus und versuchten mit mir auszumachen, wie ich meinen Namen dafuer hergeben koennte, dass ein Investor mir Geld sendet und ich ihnen .... .. Uiii, die Menschen muessen sich wirklich in diese Welt troesten, weil ihre bietet so wenig Substanz und Hoffnung.
Die allgemeine Gleichgueltigkeit und das Hinnehmen der Widrigkeit und Obrigkeit scheint sehr dehnbar. Diese Mischung aus Fatalismus und Gottglauben, und Ueberlebenswille.

Sie berichteten von einem anderen Projekt in dem Deutsche innerhalb des Projektes leben! Das wollte ich sehen.
Also, den naechsten Tag auf dem PikiPiki dorthin. Die Strasse ist mit dem Moped besser zu nehmen, weil der Fahrer wie auf einem Puzzle, zur Not den Weg in Schlangenlinien fahrend, abfaehrt.

Die Einrichtung praesentiert sich in einem sehr gepflegtem Zustand. Der Leiter ist Deutscher. Lebt fuer vier Jahre mit seiner Familie dort. Die vier Kinder haben Fernunterricht. Fuer je ein halbes Jahr kommt eine Hilfslehrerin und lebt dort mit.
Es werden 40 Jungen dort betreut. Regelmaessig kommen fuer drei Wochen Helfer aus Kirchengemeinden und machen einen Arbeitseinsatz.
Einige Volonteere gibt es.
Alles ist gut geplant und betreut und es wirkt prima erfrischend.
Der Leiter gibt zusammenfassend das Resumee, dass es ohne eine direkte Einwirkung und Leitung aus Deutschland nicht funktionieren wuerde. Sie haetten nach Jahren eines der Projekt den Kenianern angeboten die Verantwortung zu uebernehmen- es wollte keiner tun.. ..
Er berichtet auch, dass sie in die HIV Beratung etwas investieren wollen. Ja die 40% Aidsinfizierten in dieser Region sind ein Problem. Manchmal kommen Grosseltern mit 6 Kindern im Wagen und suchen Schutz... .Die Generation zwischen den Alten die noch kein Aids hatten und den kleinen die es noch nicht haben, stirbt einfach weg. Die Regierung ist auch hier nicht fleissig um da was zu tun. Fleiss? Interesse?.
Es ist ein Trauerspiel>... .
Da faellt einem nichts mehr ein!

Ach ja, es ist eine schoene Zeit gerade und ich hab ganz vergessen, was mit Baobab ist .. .
Da hab ich gehoert, dass sie gearde einen Scherbenhaufen" aufzuklaeren haben. Der recht kritische Blick den wir Volonteers auf das Ganze Geworfen hatten, deckten eben doch etliche Maengel und Unorganisation.

Ein Mitgleid hat aufgrund unserer Berichte gekuedigt. Sie schrieb mich spaeter persoenlich an und meinte sie hatte Andreas vorgeschlagen ich sollte doch dort lieber zum Heimleiter gemacht werden, statt dass es Rassismusdiskussionen und Endlosgespraeche gaebe.. .
Na, das ist nun nicht meine Intention, ah ja, so weit stecke ich nicht darinnen und wuerde dies auch nicht wollen wollen :-)

Andreas rief mich an und bedankte sich fuer den Schwung. Ob ich denn noch mit ihnen zusammenarbeiten wolle.. .
Ich bin durchaus froh, dass sie den Spiegel angucken und den Weg suchen wie es weiter geht. Was ich dann noch dort tun kann, es wird sich zeigen.

Momentan geht es eben ganz gradewegs munter durcheinander in Kenia und seine Gegenden. Das gefaellt mir ganz gut :-)
Bin braungebrannt und munter. Ab und zu mal ne Magenverstimmung - ist normal. Aber ansonsten Fein!

Soweit so gut. das Internet cafe ist gut und schoen. Die ERSTE Tastatur die in einem solchen Cafe (von bestimmt 25 verschiedenen besuchten ) komplett funktioniert!! Es wird von Indern gefuehrt! Die sind hier nicht so beliebt, vielleicht weil sie irgendwie immer an wichtigen Stellen sitzen und immer zu mehr Geld kommen wie die Kenianer?
Ach, wer weiss, ich kann mir nur wenig ein endgueltiges Urteil erlauben. Doch das was sich an Impressionen aufdrueckt- zwischen Abenteuer und Erholung - ist allemal wunderbar so SEIN zu koennen.
Seid freundlich Gegruesst,
hoffe es ist nicht zu wuest
Thomas

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