Samstag, 22. August 2009

09.08.20 Tiere Hof Kinder Strand

Heute war grosser Sitzungstag. Solomon und Morris, alsoder "Direktor" aus Nairobi und der "Manager" waren hier. Dann wird ueber alles was so anliegt gesprochen.
Dies ist alle drei Wochen so.
Ansonsten ist ja taeglich das Staffmeeting (Mittwochs ohne Voluntaere). Da berichtet also reihum ein eder aus seiner Sicht, was am vergangenen Tag stattfand. Zudem die besonderen Problemfragen und Punkte.
Es wurden die Kritikpunkte, die wir so angesprohen haben afgegriffen. Allerdings gab es auch fuer eine Voluntaerin eine nicht so erfreuliche Rueckmeldung. Das Board (also die Oberen) sahen nicht eine so gute Zusammenarbeit mit dem Team. Das Staffteam hatte sich die Woche vorher ausgesprochen.
So wurde ihr nun vom Direktor nahegelegt, doch ihre Zeit zu verkuerzen und schon Ende September wieder zu gehen...... .
Ach ja, ich kann sie verstehen- beide Seiten. Ist ja schon spannend, ich komme hier natuerlich in aehnliche SItuationen wie in Deutschland. Logisch, sind ja auch Menschen. Jedenfalls geht es ihr nun nicht so gut mit der Situation, mit sich und den Leuten, dann wird es ihr natuerlich auch immer schwerer.
Der kulturelle Background ist jedoch so gewaltig unterschiedlich. Wir koennen uns kaum vorstellen unter welchen Bedingungen die Menschen hier leben MUESSEN. Und umgekehrt sie hier nicht wissen, was in Deutschland so abgeht.
Die Menschen haben gelernt mt ihren Moeglichkeiten, oder sollte ich besser NICHTmoeglichkeiten sagen umzugehen, sich zurechtzufinden, sich zu arrangieren. Nicht leicht, ich moechte nicht tauschen.
Ich stosse natuerlich hier auch auf natuerliche Grenzen. Es ist dies unser europaeisches Verstaendnis gar nicht vorhanden. Um durchzuhalten, braucht man einen guten geduldigen Atem. Dinge kann mannsprechen, kein Problem, wnn sie erledigt werden, habe ich noch nicht versprochen gehoert.... Naja, doch schon mal. Das hielt dannauch einen Tag, dann war es schon nicht mehr gueltig. Nachdem ich als Bestandsaufnahme von den echt wenig amuesanten Schwierigkeiten aufgeschrieben hatte, so begannen sich die Dinge auch schon zu veraendern.
Einige, weil sie ohnehin schon lange liefen, andere weil ich sie einfach angefangen habe.
Das Land lebt von derImprovisation, da kann sich eine solch kleine Einrichtung nicht umhin, doch auch mitzutun.

Hier mal paar Dinge auf die es sich - aus Sicht eines Deutschen lohnt, aufmerksam zu machen - einfach weil sie die besonders aufgefallen sind.
Da waere die Sache mit dem PC. Dort sollen ca. 8 – 9 Personen ihre Berichte schreiben.Der PC arbeitet derartig langsam (um Seiten aufzubauen) dass sehr viel Zeit verloren geht, die eigentlich fuer Wichtigeres ansteht.
Ich habe den PC mal aufgeraeumt und somit die Datenmenge auf der Festplatte „C“entlastet. Jetzt ist etwas freier Platz auf der Festplatte, erdrohte einfach zu "ersticken"!
Der PC ist nur mit einer Memorycard von 128MB RAM ausgestattet. DAS ist zu wenig, so hat er sehr,sehr lange zu rechnen. Entsprechend dauert es!
Die Karte ist ja auch schon 10 Jahre alt. Damals lief das Programm wahrscheinlich mit einem einfacheren Programm, zum Beispiel Windows 98. DAFUER reichte der RAM-Speicher!!
Jetzt ist ein Super Programm da: Windows Office 2003. Damit zu arbeiten und derartig wenig RAM - Speicher zu haben ist voellig nervig!
Dies Programm ist zu vergleichen als wenn ein Elephant sich in deinem Wohnzimmer bewegen soll. Windows 98 ist dagegen eine Gazelle gewesen! Dies ist ein gewaltiger Unterschied.
Daher ware es notwendig, einen besseren Memory-Speicher einzusetzen! Mindestens 512 MB RAM, besser1024 RAM.
Und – der 2te PC im Buero ist voll funktionstuechtig. Die Maus ist defekt und der Monitor ist nicht einzuschalten, bekommt keinen Strom. Das waere sehr gut wenn dieser Zustand verandert wird,um eine Entlastung zu haben.
(Es wird ein Fundi/Handwerker beauftragt alle zu ueberpruefen)

Der Kuehlschrank kuehlt kaum mehr richtig. So wie er jetzt ist, verbraucht er Unmengen an Strom und bringt nicht die Leistung! Er zeigt auch innen bereits Rost.

Dann die Handhabung mit dem Behaelter mit dem Wasser aus denTanks geholt wird. Dieser Plastikbottich und die daran befindliche Plastikschnur gelangen stets mit in das Wasser – vorher haben sie staendig Kontakt mit dem Boden, den Essensresten und dem allgemeinen Dreck. Jeder fasst sie an- vor der Toilette, nach der Toilette..... Dachte ich koennte ja mal anregen einen Schoepfer aus Edelstahl anzuschaffen. Am besten mit einem langen Griff aus Holz- so etwas wurde frueher benutzt um Wasser aus Brunnen zu holen.

In den Wassertanks (auch in den Kleiderkisten der Kinder) leben Kakerlaken – diese Tiere sind eine ernstzunehmende Infektionsquelle! Wer weiss welche Keimquelle dies ist, wird nicht tatenlos zusehen. (Hab mal einen Aushang - auf Englisch! an das Schwarze Brett gehaengt –Information = Wissen = Veranderungsmoeglichkeit) .

Fuer die 30 Jungen stehen zwei Toiletten zur Verfuegung, okay... aber es sollte doch die Moeglichkeit einer GRUENDLICHEN Tiefen-Reinigung der Betonboeden ermoeglicht werden. Der Urin dringt in den offenen Beton ein und verbreitet oft genug einen pentranten Gestank. Alleine mit Wasser ist KEINE gruendliche Reinigung moeglich.

Das die Tueren der Duschen und Toiletten im unteren Bereich einfach wegrosten finde ich erwaehnenswert. (Auch die Haustuer fault einfach von unten weg- man kann schon fast hinausklettern.) Saemtliche Verriegelungen der Tueren sind defekt - von einer Privatsphaere ist nicht mehr zu sprechen.

Es fehlen an verschiedenen Stellen Gluehbirnen, zB in den Kinderzimmern, Flur, auch Aussen etc. Insgesamt fehlen bereits ueber 20 Gluehbirnen in den Raeumen! Es werden immer weniger.... Fehlt eine, wird eine woanders weggenommen –dort fehlt sie dann!

Das Buegeleisen: Eine lebensgefaehrliche Sache! Kein Stecker! Die Kinder stecken das blanke Kabel in die Steckdose. Auch das Kabel ist offen und man bekommt bei Beruehrung einen Stromschlag.

Das TV hat offene Stromkabel und kaum mehr Bedinungsknoepfe, fast alle Kabel werden als Draht in die Schaechte gesteckt. (Von mir angesprochen- Schnur, Stecker Spannungspruefer gekauft und repariert)

Ich bin noch keine drei Wochen hier, aber erlebe die Diskussion wegen der Lebensmittel und CASINO schon intensiv mit. Dieses Lieferproblem bedarf einer Aenderung! Wenn den Kindern aus dem Grund keine entsprechende Nahrung gegeben werden kann, so ist das wenig erfreulich.

Es scheint in dem ganzen Haus keine Sammlung irgendwelcher Spiele zu geben. Falls es etwas gab - WOHIN koennte es entschwunden sein?? Den Alltag der Kinder zu gestalten innerhalb der Schutzmauer und dann keine entsprechenden Dinge zu haben, das ist ein Kunststueck.... .

Was mich auch wundert: Werkzeug (vom Hammer ueber Schraubenzieher, hin zu Naegeln und Schere) - es gibt so gut wie NICHTS, was als Werkzeug zur Verfuegung steht um mal selber etwas zu reparieren. Dabei ersetzt doch ein gutes Werkzeug manchen Handwerker! Und die Kinder haben die Moeglichkeit die Handhabung zu erlernen. Wenn es zuverlaessig verwaltet wird duerfte auch nichts wegkommen?

Die vordere Kanten der Treppenstufen brechen an mehreren Stellen ab...ich bin schon mehrfach gestolpert. Diese staendige Gefahrenquelle ist sicher recht einfach zu beheben.

Bisher habe ich noch keinerlei Material fuer eine medizinische Erstversorgung gesehen. Wo koennte ich es finden? Bisher nehme ich aus meinem privaten Bestand, auf Dauer aber benoetige ich es selber. Was tun....?
......

Ich denke wir Voluntaere sind nicht diejenigen, die ihre Zeit (und Geld) investieren sollten in Dinge die eigentlich Leitungsaufgaben sind. Wir koennen nur auf etwas aufmerkam machen.

Noch eine Kleinigkeit... Es ist wunderbar wenn wir helfen koennen. Auch mal mit Geld. Dann waere es aber gut, wenn wirklich klar ist,dass die Staffs sich von keinem von uns mit Geld und Dingen aushelfen lassen oder so beilaufig sagen, was noch gebraucht wird - Wir kaufen es dann doch hin und wieder, zahlen dann in Kenia noch den teuren Preis (wg. "Europaerbonus"...) und sehen das Geld nicht wieder.... manchmal sind es auch nur die ausgeliehenen Streichhoelzer. Das ist eine wenig motivierende Haltung.


.........
So, das ist es also.... :-)
Dann ging heute noch das Gespraech ueber unser Intention, also warum wir hier arbeiten und was so unsere Aufgabe ist. Ich Hab so etwa dies gesagt: Das ich her erst mal noch am ankommen bin. Das ich mich freue ueber die Unterstuetzung die ich von Kereen und Veri erhalten habe. Meinen Weg hierher und das ich mich erst noch orientiern will. Schenke meine Zeit und dene, dass mirdie Situation so gut gefaellt. Was aber genau entstehen wird, laesst sich nun noch nicht sagen.
Ja, so ist es auch immer noch. Irgendwie habe ich hier jedenfalls mehr ein Urlaubsgefuehl als ein Arbeitsgefuehl.
Denke schon mal an eine Safari ueber ein paarTage und ueberhaupt bin ich interessiert doch mal herum zu gucken. Ja, und dann entschwindet so ganz allmaehlich mein deutsches Denken, es tauchen nun immer mehr englische Woerter auf. Auch der Bezug zum Old Germany, ist auf gewisse Weise nicht mehr so ein Ort wo ich hinblicke, also eher koennte ich auch sagen zurueckblicke. Ist aber nichts, was jetzt mit irgendwem zu tun hat! Fuehlt sich eben mit zunehmender Sicherheit hier so an.

Morgen gehen wir mit allen Kindern an den Reef-Strand. Gestern habe ich auch dort wieder gebadet, das ist einfach schoen aus dem Wasser zu kommen und sich, zwar salzig, aber sooooooo sauber zu fuehlen!

Donnerstag, 20. August 2009

2009.08.20. Preise Kosten

Hallo, heute mal was zu den Preisen und Kosten hier.
Also ma abgesehen, dass wir hier als Europaeer erst mal als laufende Geldsaecke angesehen werden, ja das ist wohl so. Sie nennen uns schon mal auch wandelnde ATM. ATM heissen hier die Geldautomaten!
Der Keniasische Schilling liegt bei 1 Euro = ca. 100 KSh
Wenn ma also mal einen Ausflug machen will fuer die Kinder dann koeente dies etwa so bei der Abrechnung aussehen.
Zur Vorbereitung benoetigt man 30 Mangos a 20KSh, Brot 6 Laib a 40 KSh (weiss, weich), 10 Liter 400KSh, Eine Fahrt Hin und Zurueck mit allen 30 Kindern + 8 Staffs an den MombasaStrand mit zwei Matatus (KleinBusse/Taxis mit eigentliche 14 Passagieren) = 1800 Shilling, 30 Tuetchen Erdnuesse a 25 KSh = 750
So kommt man dann den Tag mit 3800 hin. Macht 38.- Euro.
Hab heute mal ein bisschen Material kaufen koennen: Schraubenzieher (spannungspruefer)= 20 KSh, 3 Gluehbirnen 150;-, 3 Energiesparlampen 300-eine Verriegelung samt Schrauben 130.-, 2 Schalter 280, = 830 = 8.- Euro
Eine Apfelsine kotet 5 bis 15 Cent, eine Kokosnuss 20 cent, Gurken 25, Paprika 10 bis 50 Cent. Alle laufen hier mitMobilfunkhandys herum , untereinander telefonieren kostet es 1 Shilling je Minute =1Cent.
Matatu in die Stadt 20 - 40 KSH, an den Strand 30= 40.
Alles was etwas Luxuriöser ist kostet mehr als bei uns....

Dienstag, 18. August 2009

09.08.17 2 Wochen Kenia

Hallo liebe Leser und Freunde und Interessierte .......
dort im fernen Europa oder wo eine Jede/ ein Jeder gerade ist!
Nun will ich mal versuchen mich mal ein wenig rauszuziehen und ein wenig berichten, wasso alles um mich herum so geschieht. Es ist recht schwierig sich in dem Haus so richtig auf etwas zu konzentrieren und sich hier völlig zurück zu ziehen ist so gut wie unmöglich. Da es keine wirklich geschlossenen Räume gibt. Selbst die Fenster sind offen. Lediglich Metallstangen (zur Sicherung) sind darinnen. Die Fensterscheiben sind Lammellenartig in ein Metallgestell eingesetzt, so lassen sie sich mal senkrecht stellen und schräg- im Grunde also doch immer noch offen. Wenn ich mit meinen kleinen PC auftauche rufe ich zudem immer das Interesse der Kinder hervor. Sie wollen dann sehen was ich mache- fragen immer nach Picture, picture... . Dann lande ich irgendwann doch bei den Bildern.

Auch die Kamera zieht stets an wenn ich sie in der Hand habe -Bilder sind überaus beliebt.Aucf den Bildern läßt sich das ja auch leicht nachvollziehen. Stets die Aufforderung Picture, picture- sie stellen sich in Position. Natürlich muss dann auch gleich das Foto gezeigt werden, und dnann noch eines mit Emanuel und warum dann nicht auch mit Ramah, dann noch mit Kavute und mit Brille und ohne und aus der Nähe .... .

Jetzt hab ich also diese Anfragen umkurvt und sitze, wie jetzt zum Schreiben im Büro von Georges. Er ist hier sozusagen die rechte Hand des Manager, also der zweite „Manager“. Er mal Lehrer und dies kommt ihm hier Zugute- so hat er was zu sagen und anzuordnen.
Währendessen ist dies zu hören: Direkt rechts von mir, vor der (undichten) Tuer, wird auf einem elektronischen Klavier / Keyboard gespielt. Afrikanische Rhythmen mit unterlegtem Beat. Dazu Kinderstimmen, die ausprobieren, welche Tasten wie klingen. Der aound wechselt gerade zu softem Schwofischwebklingen.

Auf der linken Seite wird auf dem Holzkohleofen Reis gekocht. Im Flur geschieht das. Aus diesen Oefen stroemt halt immer eine Menge Gas, Stickstoffgase bei denen nach einiger Zeit der Hals anfängt zu kratzen. Dazu der Sound der Jugendlichen die das Essen kochen. Das geschieht in Eigenregie. Das alles fuer ca 4o Personen. Also entsprechen grosse Kochschalen.

Diese sind aus Aluminium und schon reichlich ramponiert und gewellt- irgendwann eben auch durchgeglüht, ebenso der Ofen. Die intensive Glut laesst ihn nach ca. 6 einfach zerfallen, das Metall ist durchgeglueht.

Es gibt heute also Reis und rote Bohnen in Sosse. Diese Bohnen gibt es allerdings etwa 8 x die Woche. Immer mitbedenken, dass Mittagss und Abends gekocht wird!

Als würzige Kocheinlage kommen auf diese Portion fuer 40 Personen ca. 8 Tomaten, drei Zwiebeln – und 10 -12 Knoblauchzehen werden noch hinzugefügt. Letztere werden in einem alten Holz-Mörser, zusammen mit Salz, zerstampft.

Wer sich vorstellen kann welche Wuerzkraft darinnen liegt, mag nachempfinden warum ich mir bereits am dritten Tag für 1500 Shilling Gewürze (und 500 Gr. Tee) gekauft habe.Ein Euro sind umgerechnet übrigens ca. 100 Kenia Shilling. Jedenfalls bin ich auf dem MArkt ganz sicher auch abgezockt worden- ich kriegs noch raus wie die Preise sind.Die Preise hier sind frei verhandelbar. Fuer uns Europaer werden von vornherein gleich mal der Preis um das 3-6fache angehoben. Dies muss man wissen und dan gleich mal bei dem angebotenen Preis für eine Mango für 50 Shilling, erst mal 10 bieten. Bezahlen muss man so zwischen 10 und 30 KSh dafuer- je nach Groesse. Ich krieg sie inzwischen für 15 bis 20 ... na wer lächelt denn da .. .!?

Die Gewuerze habe ich dann in den naechsten Tagen zum Essen jeweils mitgebracht und jedem der wollte etwas gegeben. Es gab Keinen der nicht kam- auch der Koch! Am zweiten Tag auch, am dritten wurde schon gefragt wo das Gewuerz sei. Am vierten Tag wurde ich zurueckhaltender mit Verteilen. Dann stoppte ich dies- die Haelfte war schon weg..... . Dabei blieb es denn auch. Der Koch liess sich noch ein paar mal was von mir auf seinen Teller geben. Die Grundidee war- wenn es allen doch geschmeckt hat, waere doch die Moeglichkeit das Essen mit etwas mehr Gewuerz einen gewissen Geschmack zu geben.... . Alle fanden es gut, nur umgesetz wurde nix. Was hoere ich denn da: Es ist kein Geld dafuer vorhanden, es ist zu teuer.

Ach ja- Von oben klingt der Fernseher durch. Die Kinder haben in ihrer "Freetime" Zeit das zu machen, was sie wollen. Das Ding zieht stets an.... . . Wenn einer die Kiste einschaltet, ist der Raum schnell gefüllt und sie sitzen auf dem Boden davor.

Von hinterrücks ist das Rufen der draussen spielenden Kinder gut wahrnehmbar. Dazwischen die uebrigen Jugendlichen die um die Kueche schleichen oder sich im Flur lautstark unterhalten. Kenia inbilio,... Wa saa keno da tuto. .. Tik wa amaama..... tafadali... lasalama... ekbaruja da vatano..... . klingt hindurch. Eigentlich soll ja Englisch gesprochen werden- doch untereinander wird dann doch zumeist Kiswaheli gesprochen. Damit haben die Kinder natuerlich einen grossen Vorteil uns Deutschen gegenüber - aber wir ja auch, denn um was abzusprechen, reden wir natuerlich Deutsch.So ganz allmählich merke ich, dass mein Pegel an Vokabeln sich weitet, jedenfalls bekomme ich das Meiste mit.....
Ich hab da von der Situation mit der Sprache grad ein Bild vor mir: Ein Meer, auf dem einzelne Kugeln (wie man sie zur Markierung von Netzen benutzt) schwimmen. Die Kugeln sind noch weit verteilt, es fehlt oft die Verbindung. Doch es tauchen stets neue Kugeln auf, Blubb, blubb, macht es und wieder ist eine da! Und da und dort und da und hier. So füllt sich allmählich das Meer und die auftauchenden Kugeln bilden langsam eine Verbindung untereinander und es ensteht ein immer sicheres Netz. Mit dem Kishuaheli geht es merklich langsamer. Konzentriere mich erst mal auf Englisch.
Die Zeit ist um.... spaeter weiter ....