Mittwoch, 21. Oktober 2009

Bilder ab September

Diese BILDER wurden eingestellt am 22.10.2009. (v0m September 2009 bis 20ten Oktober)

Klick jeweils auf den Link!

Bilder vom Flug nach Kisumu und in Kisumu, Viktoriasee
http://picasaweb.google.com/Thomgel/09102009FlugNachKisumu?feat=directlink


Besuch bei der Familie von Carolyne. Sie ist zur Zeit in Deutschland und macht ein Praktikum in Lauterbad für ein Jahr.
http://picasaweb.google.com/Thomgel/BesuchBeiElternVonCarolynePraktikantinInLauterbad?feat=directlink


Beesuch von Städtchen Homabay am Viktoriasee, Eindruecke von Dort
http://picasaweb.google.com/Thomgel/HomabayMitBergUndAussicht?feat=directlink


Besuch der zweiten Einrichtung in der Nähe von Homabay (In Marindi, hier für Mädchen). Momentan in Bau, soll im März 2010 entstehen
http://picasaweb.google.com/Thomgel/HomabayMarindiBaobab2?authkey=Gv1sRgCLnd6pjy8sO2nAE&feat=directlink


In Kisumu, Besuch Museum, See, Eisenbahn
http://picasaweb.google.com/Thomgel/KisumuMuseumSeeDiv?feat=directlink


Besuch eines kl. Kinderheimes mit Schule in Nairobi, private Initiative
http://picasaweb.google.com/Thomgel/NairobiSchuleHeim?feat=directlink


Einige Bilder von Mombasa (indischer Tempel) ein kleines Paradies in der Stadt
Bilder aus Baobab, Besuch von Mitarbeitern der Barclays Bank die einen Tag als Helfer kommen
genannt Make a Difference Day!
http://picasaweb.google.com/Thomgel/MombasaTempelBesuchInBaobabDifferenceDay?feat=directlink

Dienstag, 20. Oktober 2009

Menschen die ich treffe....

Menschen die ich treffe....
So, nun will ich mich wieder melden mit Nachrichten aus dem fernen Kenia.....
Bei der Wiederkehr in das Baobab-Haus zeigte sich wenig Veränderung..... . Schade. Bewundernswert, dass sich die Kinder wie selbstverständlich weiter auf das einstellen wie es eben geht. Was auch anderes- jede andere Bewegung würde ja dazu führen, dass es noch schlechter für sie wird. Denn auf der Strasse leben ist in Kenia etwas anderes als bei in Deutschland.
Nun braucht es angeblich nur noch einen Brief aus Deutschland der besagt, dass die Einrichtung mein Hierher kommen befürwortet. Dann soll alles ganz schnell gehen... ..
Momentan geht es mir mehr und mehr so, dass das hier bleiben und zu warten in der Motivation low and lower wird.
Naja hab ich mir gedacht und hab schon mal den nächsten Ausflug geplant. Nach Kakamega soll es gehen, auch schön, ich freu mich schon! Ein besonderer Regenwald, eines der letzten unberührten Flächen, geschützt durch die Regierung.
Aber hier und zwischendurch, was sich so ergab.
In Kisumu traf ich einen Mann aus Deutschland wieder, den ich schon in Lamu getroffen habe. Na, wenn man sich schon zweimal in Kenia ueber den Weg läuft, dann redet man eben mehr miteinander. So trafen wir uns zweimal im restaurant und jeder erzählte von seinen Wegen.
Er gab mir den Namen einer Einrichtung in Ghana, für den Fall, dass ich doch mal Lust hätte was anderes zu suchen. Edith de Vos, und die Mail..
Dorthin habe ich dann auch geschrieben .....
Also, zu Zeiten als der Stress mit dem Imigrationoffice so intensiv war, wartete ich in einem Internetcafe auf den Manager. Im Internet wollte ich die Zeit etwas verbringen um die Wartezeit zu überbrücken. Na, das Internet lief aber nicht. Die Besitzerin, Carol, sprach mich und es entwickelte sich ein längeres und freundliches Gespräch. Über Kenia, die Arbeitsbedingungen und das Imigrationoffice. Ich erzählte Carol den Hintergrund. Sie bot mir an zu helfen, weil - ihr Bruder in Nairobi arbeitet dort im, na, im Imigrationoffice.... .
Ich bat sie erst mal zu warten und nichts zu unternehmen.
Nun, Ich besuchte sie ab und zu im Cybercafe und so blieb sie auf dem Stand und es war zudem angenehm mit ihr. Es war ihr anzumerken, dass sie aus einer Mittelstandsschicht kam. Im Gespräch kam es nicht zu den sonst üblichen Nachfragen, ob man nicht supporten könnte.. . Carol bot mir an, für den Fall, dass ich nicht mehr in Baobab wohnen wollte, dann würde sie mir ein Zimmer organisieren! Das sei allemal billiger als ein Guesthouse zu mieten.
Es ergab sich ein guter Kontakt und als es eines Abends später
Eines Abends war es schon später und weil ihr Mann sie gerade abholte, boten sie mir an, mich nach Mikindani zu bringen und so kam ich recht unkompliziert dort an und hab nun wieder ein paar Freunde in Kenia. Schoen.
Eben in dem Internetcafe war ich also vorgestern wieder. Heute kam ihre Freundin zu Besuch. Eine kraftvolle Person, Ebenfalls aus gehobenerem kenianischen Stand. Sie, die Suzan, war mit einem Schweizer verheiratet. In Mombasa war wieder mal kein Strom da und so konnten wir in dem Cybercafe über alles mögliche Reden. Die beiden Frauen versuchten heraus zu bekommen, was wohl geschehen war mit dem ImigrationOffice. Sie meinten schließlich, dass es gut sein könnte, dass ein Mitglied von innen aus Baobab die Information gegeben hätte. Ich würde dort ja offen die Dinge die nicht stimmig sind ansprechen und eben weil etwas faul ist würde es jemanden missfallen- es könnte ja etwas herauskommen.
Jedenfalls würden sie mir helfen. Carol und Suzan luden mich ein ihr Zuhause zu besuchen.
Nun, ich fühlte die freundliche und offene und spontane Lebensart der Kenianer, es war gut.
Mit Kereen, gewesene Volontärin in Baobab, und Alpha waren wir in einem Reggaeclub, na gut- für die Nacht die draufging war es eigentlich nicht lohnenswert genug ergiebig. Die Musik war gut und der Ort auch, doch es war nix soooo besonderes. Die grasrauchenden Jungs waren taff drauf und smoothy dabei. Hello Rasta... . und so.Alpha- ich weiß nicht den echten Namen- eine 50-55jährige Rastafrau aus Österreich, sie wohnt hier in Nialy-Beach seit 20 Jahren. Hat auch mal fuer Baobab gearbeitet und nach einiger Zeit die Sache hingeworfen, weil es keine gute Zusammenarbeit war.... .Die wohnt jedenfalls in einem wirklich mal schönem Haus hier für Afrika. Etwas größeres urig bewachsenes Grundstück. Sie ist so ganz locker drauf und gibt auch stets an, dass sie 27 sei.
Sie fand die Geschichte auch ganz unglaubwürdig, dass die Polizei denen ich die Diebstähle gemeldet hatte, beim Imigrationoffice was gemeldet hätte. Nee, sie glaubt auch, dass mich jemand da von innen loswerden wolle.
Sie hat in ihrem Haus gerade noch ein Zimmer frei und wenn ich was brauche, dann könne ich mich melden.
Ausserdem wuesste sie von einer Einrichtung in Tansania, die von einer Deutschen geleitet wird und dort könnte ich mich doch auch mal umsehen... . und gab mir die Telefonnummer..
Ach ja, aus Ghana habe ich inzwischen auch Mail-Post bekommen.....-.........> Lieber Thomas, ja, das haben wir gerne- Besucher mit Fachkenntnissen. Ich duze Dich jetzt einfach mal. Wir sind in der Nähe von Cape Coast und ich brauche immer wieder Unterstützung in genau dieser Richtung. Meine Nummer ist 02447........... Wenn Du nach Ghana kommst rufe einfach mal an. Liebe Grüße und bis dann Edith...........
So sieht es aus, klingt doch nett dachte ich?
Hab dann die Homepageseite bekommen : www.baobab-children-foundation.de - und sieh mal da, da war doch etwas wirklich Schönes zu finden. Ich war richtig überrascht was sie dort alles in die Wege geleitet hat! Ist sehr ansprechend gemacht. Farbig, warm, und auch nicht so sehr auf die "Spendendrucktour". Scheint wirklich eine feine Sache zu sein – was mir entgegenkam was dort in Ghana geschaffen wurde!
Auf meine Anfrage wo und wie ich dorthin komme gab es auch Antwort:
..........Ich könnte Dich unter Umständen vom Flughafen abholen, sonst auch jemand anderes. Mein Freund wohnt in Accra und könnte Dich abholen und zum Hotel bringen und auf den Bus setzen- ich weiß nicht wann Du ankommen würdest. Wenn es mittags ist, kannst Du gleich weiterfahren. Er könnte Dich aber begleiten bis zum Bus. Cape liegt 170 km von Accra entfernt auf dem Highway (gute Straße) und von da könnte ich Dich abholen und ins Center bringen.(25 km westlich von Cape). Liebe Grüße Edith
Sollte dies eine Möglichkeit sein – ein Wechsel vom Osten in den Westen Afrikas?
Inzwischen ist David (21) aus Deutschland auch in Baobab angekommen. Er hat 9 Monate geplant als Volontär hier in Baobab zu sein. Nach den paar Tagen hat er erst mal recht viel zu schlucken und zu verdauen, wie das Leben hier so ist und geht.
Von der Einrichtung in Ghana habe ich ihm auch erzählt und meine Gedanken zu einem Wechsel dorthin.
Ihm gefiel es so gut, dass er nun erwägt auch zu wechseln..........
Nun ja, es bewegt sich einiges....
Und das, wo ich es doch nun ganz gut genießen kann einfach mal zu verreisen, wann immer ich will.... . Einerseits tut es gut einen "Standort" zu haben, andererseits ist eben auch recht
Nun hab ich noch mal eine Auszeit am Viktoriasee und werde dann sehen wie es wird, was ich so als Frage in mir herumtrage.
Gute Nacht allseits..