Der naechste Weg fuehrte nach Mendoza.
Hier wollte ich die schoenen Seiten sehen. Mendoza ist eine saubere Stadt. Sehr erstaunlich, alles gefegt und gereinigt.
Die Strassen sind breit und umsaeumt von Baeumen. Die Satdt wirkt richtig aufgeraeumt und organisiert auch noch.
Ausgerechnet dieses Wochenende fanden ueberall in Argentinien die Feierlichkeiten zum 200sten Tag der Unabhaengigkeit statt. Daher konnten keine grossartigen Touren gebucht werden- alle wollten feiern und nicht arbeiten.
Aber es war trotzdem ein schoener Eindruck von der Stadt in der Wueste moeglich.
http://picasaweb.google.com/Thomgel/250510MendozaArgentinien?feat=directlink
Mendoza liegt auf 707 Metern Höhe im zentralen Westen Argentiniens am Fuß der Andenkordillere, die an dieser Stelle die höchsten Erhebungen (Cerro Aconcagua: 6962 m) aufweist. Die Landschaft ist eine karge Trockensteppe, die aber in der unmittelbaren Umgebung der Stadt bewässert wird, so dass Weinbau möglich wird. Das Klima ist trocken, sonnig und von den Temperaturen her gemäßigt. Die Gegend, in der Mendoza liegt, wird auch als Cuyo bezeichnet.
Die Stadt wurde 1561 von Pedro del Castillo gegründet und nach García Hurtado de Mendoza, dem Gouverneur von Chile benannt. Sie blieb aber lange eine unbedeutende Kleinstadt.
Im Jahre 1817 brach General José de San Martín, seit 1813 Gouverneur von Cuyo, in Las Heras, Mendoza, mit seiner Revolutionsarmee auf, um die Anden zu überqueren und für die Befreiung Chiles und Perus von der Kolonialherrschaft zu kämpfen.
Am 20. März 1861 zerstörte ein Erdbeben die Stadt vollständig, so dass heute aus der Kolonialzeit nur noch die Ruinen der Kirche des Hl. Franziskus erhalten sind. Bei dem Beben mussten etwa 6.000 der 18.600 Einwohner, also rund ein Drittel der Bewohner, ihr Leben lassen. Zwei Jahre später wurde die Stadt erneut aufgebaut. Mendoza hatte am Ende des 19. Jahrhunderts eine Ackerbauschule, lebhaften Handel und 1882 wieder 18.200 Einwohner. Eine Eisenbahnlinie verbindet die Stadt seit 1884 mit Buenos Aires, ist aber seit dem Aufkommen des Busverkehrs in den 1960ern nicht mehr im Betrieb.
Blick vom Cerro De La Gloria auf MendozaHeute ist Mendoza eine moderne, geschmackvoll urbanisierte Oasenmetropole, alle Grünflächen werden künstlich bewässert
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